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Die Reststoffe

Das zentrale Ziel der thermischen Behandlung von Abfällen ist die Zerstörung bzw. Abscheidung jener Inhaltsstoffe in den Produkten unseres täglichen Lebens, die sich nach Ende von deren Lebensdauer als Schadstoffe in der Umwelt wiederfinden. Das geschieht bei organischen Schadstoffen durch ihre thermische Zerstörung bei hohen Temperaturen über 1.000 Grad Celsius, bei nicht organischen Schadstoffen, wie Blei, Cadmium, Fluor etc. durch Extraktion aus dem Stoffkreislauf und Ablagerung in nicht umweltgefährdender Weise.

Aus 1 Tonne Abfall entstehen nach seiner thermischen Behandlung ca. 250 kg Schlacken, ca. 15 kg Eisenschrott und ca. 26 kg Filterasche.

Schlacke und Aschen werden auf Deponien gesichert abgelagert. Als Wertstoff wird mittels Magnetabscheider aus der Schlacke Eisen gewonnen, das in der Stahlindustrie wiederverwertet wird.

Alle im Prozess anfallenden Abwässer (Wasseraufbereitungsanlage, Nassentschlacker, Schlackebunker, Müllbunker) werden aufgefangen und wieder im Prozess eingesetzt (interner Kreislauf). Es fallen daher keine Abwässer an, die abgeleitet werden müssen. Lediglich Oberflächenwässer, Fäkalabwässer und geringe Mengen sonstiger betrieblicher Abwässer werden in den Kanal abgeleitet.

Wesentlich im Vergleich zur Deponierung unbehandelter Abfälle ist auch die Volumensreduktion durch die thermische Behandlung und damit verbunden der entscheidend geringere Landschaftsverbrauch. Das zur Ablagerung gelangende Restmaterial weist nur mehr ca. 10 Prozent des Ausgangsvolumens des ursprünglichen Abfalls auf.